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Praxistag bei der Bottroper Feuerwehr

Der SPD-Landtagsabgeordnete Thomas Göddertz und der Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes waren am Montag gemeinsam zu Gast bei der Feuerwehr Bottrop, um einen Einblick in den Arbeitsalltag bei der Feuerwehr zu gewinnen. Einen Tag lang begleiteten sie die Mitarbeiter der Wache an der Hans-Sachs-Straße bei der Arbeit.

Der Praxistag begann für die Abgeordneten um sieben Uhr mit den Übergaben zur Dienstschicht. Bei einem gemeinsamen Frühstück ergab sich die erste Gelegenheit für einen Austausch mit den Feuerwehrmännern. „Im Schnitt werden von der Wache aus 40 bis 50 Einsätze täglich gefahren“, so Pressesprecher Michael Duckheim, der die Abgeordneten durch den Tag begleitete. Ein Großteil davon seien Krankentransporte und Rettungseinsätze, Brände machten einen vergleichsweise kleinen Anteil der Einsätze aus. Die Mitarbeiter der Wache sind für beide Einsatzbereiche ausgebildet.

Nach dem Frühstück begleiteten Michael Gerdes und Thomas Göddertz die Feuerwehrmänner zur Überprüfung der Fahrzeuge: Jeden Morgen wird deren Ausstattung kontrolliert und im Zuge dessen die Drehleiter einmal komplett ausgefahren. Die Abgeordneten ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen, sich die Wache auch einmal von oben anzuschauen.

Ein Besuch der Werkstätten, von der KFZ-Werkstatt über die Atemschutzwerkstatt bis hin zur Schlauchwerkstatt, verdeutlichte das breite Tätigkeitsfeld auf der Wache, die zudem über eine eigene Näherei und Wäscherei verfügt. In der Sporthalle konnten die Abgeordneten dann noch einen Einblick in die Ausbildung des Feuerwehrnachwuchses gewinnen. Die Arbeit ist anspruchsvoll, den Einstellungstest von der Sporthochschule Köln bestehen nur die Besten. Zehn Auszubildende gibt es derzeit bei der Feuerwehr Bottrop.

„Wir sind beeindruckt von dem, was hier jeden Tag geleistet wird“, fasst Michael Gerdes seine Eindrücke vom Praxistag zusammen. „Unser Dank gilt den Mitarbeitern der Wache, die uns ihren Arbeitsalltag nähergebracht haben und jeden Tag für Bottrop im Einsatz sind. Und natürlich dem Leiter der Feuerwehr Kim Heimann dafür, dass wir den Tag hier verbringen durften.“

„Einblicke wie dieser sind für uns enorm wichtig“, ergänzt Thomas Göddertz. „Nur wenn wir die Situation vor Ort kennen, können wir auch im Großen gute Entscheidungen treffen. Denn letztendlich geht es ja darum, den Mitarbeitern bei der Feuerwehr, die täglich für die Bürgerinnen und Bürger im Einsatz sind, die Arbeit zu erleichtern.“