Meine Arbeit im Landtag NRW

Die Kommunen dieser Region sind unterfinanziert,  und schultern doch immer mehr Aufgaben für das Land und den Bund. In keinem anderem Bundesland erledigen und finanzieren die Kommunen so viele staatliche Aufgaben wie in NRW!

Ich sehe es als meine Aufgabe, mich im Land für eine strukturell bessere Finanzierung der Kommunen einzusetzen.

Wir stehen aber hier in Bottrop noch vor einer weiteren Herausforderung:

Das Ende des Bergbaus bereits in zwei Jahren. Hier gehen mehrere tausend Arbeitsplätze verloren. Das müssen wir auffangen.

Wir brauchen dringend mehr Ausbildungsplätze in der Region, allein schon um die Fachkräfte für den Strukturwandel bereitzustellen.

Obwohl wir in NRW die höchste Uni-Dichte haben, die Durchlässigkeit von der UNI zur Wirtschaft ist einfach zu gering. Hier möchte ich daran arbeiten, dass die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft besser wird, um zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.

Denn hier müssen wir anknüpfen:

Wie können wir ganz konkret Arbeitsplätze in die Region und nach Bottrop holen?

Wie können wir die Zukunft unserer Städte sichern?

Die Landesregierung ist in der Pflicht, die strukturelle Schieflage der Kommunen zu beenden, auch über den Stärkungspakt hinaus, denn sonst steht der nächste Stärkungspakt in einigen Jahren wieder an. Dafür möchte ich mich im Landtag mit all meiner Erfahrung und meinen Kenntnissen der Kommunalpolitik einsetzen. Wir als Ruhrgebiet waren und sind der Motor des Landes und das soll auch so bleiben. Ohne die enorme Leistung des Reviers hätte es das deutsche Wirtschaftswunder nicht gegeben. Das Ruhrgebiet hat den Wohlstand Deutschlands erarbeitet.

Es trägt seit Jahrzehnten die Last des eigenen Strukturwandels und finanziert gleichzeitig noch den Strukturwandel in anderen Teilen Deutschlands mit. Deshalb hat das Ruhrgebiet jetzt auch den Anspruch, dass ihm geholfen wird,   den Wandel zu gestalten.

Ich möchte dem Ruhrgebiet und damit auch Bottrop im Landtag helfen, diesen Anspruch in Düsseldorf auch durchzusetzen.